Sonntag, 23. September 2018
Tatort-Logo [Quelle: ARD-Foto.de] Lupe

Wir verraten Euch die Higlights im neuen Tatort-Jahr.

Tatort

Das erwartet euch im Tatort-Jahr 2018

Tatort-Fans aufgepasst: Hier gibt's die heißen Infos zum sonntäglichen Krimi im Ersten. Und so viel sei vorweg verraten: Die Grenzen des Formats werden auch 2018 weiter experimentell ausgelotet!


Wir wissen, ihr könnt es kaum erwarten: Auch dieses Jahr gibt's Krimikost vom Feinsten! Von Endlosschleifen über Improvisation bis hin zu kinoreifen Schießereien ist mal wieder alles dabei. Bremen-Vier-Reporter Nikolas Golsch hat für euch das Wichtigste rund ums neue Tatort-Jahr zusammengefasst.


Actionreiches Comeback von Kommissar Tschiller

Tatort-Komissar Nick Tschiller alias Til Schweiger. [Quelle: Das Erste, Gordon Timpen/NDR]

Til Schweiger als Kommissar Nick Tschiller.

Manche werden es lieben, manche werden es hassen: Til Schweiger kehrt auf die Bildschirme zurück. Als Kommissar Nick Tschiller ist er dieses Jahr in seinem vorerst letzten Fall "Off Duty" zu sehen. Der ist 2016 schon im Kino gelaufen, war dort an Zuschauer-Zahlen gemessen aber ein Flop. Ob es trotzdem weitergeht mit Schweigers Action-Tatorten steht noch nicht fest, auch wenn zumindest er gerne drei weitere Folgen drehen würde.


Erster Tatort ohne Schnitt

Dieses Jahr läuft unter anderem der erste Tatort, der komplett in einem durch gedreht wurde. Diese experimentelle Folge kommt aus der Schweiz. In "Alte Männer sterben nicht" ermitteln Stefan Gubser und Delia Mayer als Reto Flückiger und Liz Ritschard während eines Benefizkonzertes. Insgesamt viermal wurde der Film gedreht, zweimal auf Hochdeutsch und zweimal auf Schweitzer-Deutsch. Normalerweise werden die Schweizer Fälle nur mit Dialekt verfilmt und dann nachträglich ins Hochdeutsche synchronisiert – das ist diesmal nicht nötig.


Ludwigshafen ohne Drehbuch

Andreas Hoppe als Tatort-Kommissar Kopper. [Quelle: Das Erste, Roland Richter/SWR]

Andreas Hoppe verlässt den Ludwigshafener Tatort.

Das Team aus Ludwigshafen rund um Kommissarin Lena Odenthal experimentiert erneut. Im Februar 2017 lief der erste Improvisations-Tatort ("Babbeldasch") und sorgte für viel Kritik – die Rangliste des Fan-Portals "Tatort-Fundus" listet ihn gar als einen der zehn schlechtesten Tatorte aller Zeiten (Stand: 3. Januar 2018). Dieses Jahr kommt ein neuer Impro-Fall, "Waldlust" soll er heißen. Kommissar Mario Kopper (Andreas Hoppe) war beim ersten Impro-Fall übrigens noch dabei, im neuen ist er raus – und zwar für immer. Seinen Abschied feiert er schon am kommenden Sonntag (7. Januar 2018) in der nach ihm benannten Folge "Kopper".


Neue Ermittler in vier Städten

Personell gibt es Veränderungen in Kiel, Dresden, Köln und Dortmund. Sibel Kekilli alias Sarah Brandt ist bereits in Kiel ausgestiegen, Klaus Borowski (Axel Milberg) ermittelt dort in seinem ersten diesjährigen Fall "Borowski und das Land zwischen den Meeren" am 25. Februar alleine auf der fiktiven Nordsee-Insel Suunholt. Ab der Folge "Borowski und das Haus der Geister" wird dann die 27-jährige Almila Bagriacik als Mila Sahin mitermitteln.


Alwara Höfels als Kommissarin Sieland. [Quelle: Das Erste, Daniela Incoronato/MDR]

Alwara Höfels ist noch zwei Mal als Henni Sieland zu sehen.

In Dresden ist Alwara Höfels noch zweimal als Henni Sieland zu sehen, ihr folgt künftig Cornelia Gröschel ("Honigfrauen"). In Dortmund ist nach dem Ausstieg von Stefan Konarske als Daniel Kossik Ersatz gefunden, ihm wird Rick Okon als Darsteller folgen. Und in Köln verabschiedet sich in der Folge "Bausünden" am 21. Januar Patrick Abozen als Assistent Tobias Reisser nach nur zehn Folgen in dieser Rolle – wer ihm folgt, ist allerdings noch offen.


Heike Makatsch kommt als Kommissarin zurück

Versetzt wird Ermittlerin Ellen Berlinger (Heike Makatsch), die bisher erst in einer Folge in Freiburg zu sehen war. 2018 kommt sie wieder, meldet sich dann allerdings aus Mainz – weil rund um Freiburg jetzt das neue Schwarzwald-Team ermittelt.


Bremer Ermittler drehen ihren letzten Fall

Inga Lürsen und Nils Stedefreund ermitteln in Bremen [Quelle: Das Erste, Stephan Pick/Radio Bremen]

Die Bremer Ermittler Lürsen und Stedefreund drehen ihren letzten Tatort.

Abgedreht wird in diesem Jahr dagegen der Abschied der beiden Bremer Ermittler Inga Lürsen und Nils Stedefreund (Sabine Postel und Oliver Mommsen), die seit 2001 gemeinsam zu sehen sind und damit zu einem der dienstältesten Tatort-Teams zählen.  Zwei Folgen mit den Radio-Bremen-Kommissaren laufen dieses Jahr, eine 2019 – dann ist Schluss, und ihnen folgt ein neues Team.


Kommissar Murot in Endlosschleife gefangen

Das Top-Experiment des Jahres dürfte übrigens eine neue Folge aus Wiesbaden werden: "Murot und das Murmeltier" ist der Arbeitstitel. LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) wird dort im Film denselben Tag immer wieder erleben, bis er sich fragt, ob er verrückt ist – ein erneutes Ausloten der Grenzen des Formats "Tatort".






 


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